Pfarrerin i. R. Birgit Bastert, theologische Begleiterin des Herner Stadtverbandes vor Beginn des Festgottesdienstes mit Superintendentin Claudia Reifenberger (Foto: G. Mydlak).

Der Posaunenchor des CVJM-Herne unter der Leitung von Stefan Wilhelm übernahm in Kooperation mit Organistin Jiyoung Kwak die musikalische Gestaltung des Jubiläumsgottesdienstes (Foto: G. Mydlak).

Einige Frauen bekamen eine Urkunde für ihre 10,15, 20, 25, 30, 40, 45 oder 50jährige Mitgliedschaft in der Frauenhilfe Dreifaltigkeit (Foto: R. Buschmann).

Superintendentin Claudia Reifenberger predigt im Festgottesdienst zum Frauenhilfsjubiläum 

Frauen bewegen die Kirche als Gottes Volk. Dass dies schon in biblischen Zeiten so gewesen ist, predigte Superintendentin Claudia Reifenberger am Sonntag Kantate von der Kanzel der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Anlass war der Festgottesdienst zum einhundertjährigen Bestehen der Frauenhilfe Dreifaltigkeit, hervorgegangen aus den Frauenhilfen Herne-West und Feldkamp. 

Die Prophetin Mirjam, eine Schwester Aarons, stärkte mit ihrer Pauke die aus der Hand ihrer ägyptischen Bedrücker geretteten Israeliten. „Alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen“ heißt es im 15. Kapitel des Exodusbuches. Hier zog Reifenberger einige Parallelen zu Stellung und Aufgabe der Frauenhilfe in der Gegenwart. 

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte die Festgemeinde eine Videoshow ansehen, die „Streiflichter aus Vergangenheit und Gegenwart“ der Frauenhilfe Dreifaltigkeit darbot. Dabei tauchten viele Frauengesichter aus der Zeit von 1922 bis 2022 auf der Leinwand auf: Generationen von Frauen haben das kirchliche Leben geprägt. Leiterin Irmhild Hartmann erinnerte an Edith Bökenkamp, Walburg Speitel und Hilde Bednarz und wünschte sich für die Zukunft, den roten Faden der Frauenhilfsarbeit in den Gemeinden nicht abreißen zu lassen. 

Die Grüße und Glückwünsche des Stadtverbandes der Frauenhilfen in Herne überbrachte Karin Stach als Vorsitzende, weitere Glückwünsche der Frauenhilfen Kreuz, Horsthausen-Zion, Sodingen und Emmaus-Börnig folgten. Irmhild Hartmann verlas das Grußwort der Geschäftsführerin der Soester Frauenhilfszentrale, Pfarrerin Birgit Reiche. 

Presbyter und Laienprediger Rüdiger Buschmann überbrachte die Grüße des Presbyteriums der Petrus-Kirchengemeinde und von Pfarrer i. R. Werner Beyna, der im Jahr 1963 die Frauenhilfe Feldkamp gegründet hatte.