Was Frauen im Ehrenamt leisten

Erstellt am 07.04.2022

Freuten sich über eine gute Resonanz auf ihren Gottesdienst zum Thema Ehrenamt: Christa Blatt, Heidi Zebrowski und Astrid Winoto mit Pfarrerin i. R. Birgit Bastert vor dem Altar der Herner Dreifaltigkeitskirche.

Am ersten Sonntag im Monat April (3.4.), dem Kollektensonntag für die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen, gestalteten Frauen der Frauenhilfe Dreifaltigkeit einen Gottesdienst zum Thema „Ehrenamt in der Gemeinde“. „Hallo Gisela, lange nicht gesehen. Wie geht es dir?“ begann das Anspiel zum Thema. Im Lauf des Gespräches stellt sich heraus: Die Angesprochene engagiert sich in der Frauenhilfe modern gesprochen als „Quartiersmangerin“, früher hieß das „Bezirksfrau“. Besuche bei Neuzugezogenen, im Seniorenhaus und Geburtstagsbesuche bei Frauenhilfsmitgliedern gehören zu ihren Aufgaben. 

In manchen Ruhrgebietsstädten ist die Frauenhilfe älter als die Kirchengemeinde selbst. Frauen leben in der Frauenhilfe ihren christlichen Glauben und handeln aus ihm heraus. Sie sind hartnäckig und mit Gottvertrauen unterwegs. Pfarrerin i.R. Birgit Bastert, theologische Begleiterin des Stadtverbandes der Herner Frauenhilfen, predigte mit der „Witwenregel“ aus dem 1. Tmotheusbrief, 5, 1-11 und 15-16, das Engagement für arme und benachteiligte Gemeindeglieder. Auch heute sind Frauen in Lehre und Mission tätig. Zwischen den Aufgaben der Witwen-Gruppen und den gemeindlichen Frauenhilfsgruppen heute gibt es einige Parallelen. 

Text: HHB 

Foto: R. Buschmann